Die verschiedenen Golfmitgliedschaften – welche ist die richtige für Sie?

Clubhaus des GC Donau

Sie spielen in Ihrer Freizeit gelegentlich gerne Golf oder haben den Sport gerade erst für sich entdeckt und wissen noch nicht, wie Sie überhaupt auf den Platz Ihrer Wahl kommen?
Zunächst einmal brauchen Sie für die meisten Plätze eine Mitgliedschaft, aber es gibt unterschiedliche Modelle, die alle unterschiedliche Vor- und Nachteile bieten.
Damit Sie die richtige Mitgliedschaft für sich finden, stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Modelle im Vergleich vor. So kommen Sie sicher und günstig zum gewünschten Tee.

Die ordentliche Mitgliedschaft – in Ihrem Club zuhause

Wenn Sie an eine Mitgliedschaft im Golfclub denken, dann denken Sie vermutlich zuerst an die ordentliche Mitgliedschaft. Hierbei melden Sie sich einfach im Golfclub Ihrer Wahl an und werden dort volles Mitglied, damit haben Sie dann gewissermaßen einen Heimatclub auf dessen Golfplatz Sie ein uneingeschränktes Spielrecht haben.

Größter Vorteil ist das kostenlose Spiel, wann immer Sie spielen möchten. Außerdem wissen auch andere Clubs – wenn Sie dort gegen Greenfee – spielen, dass es sich bei Ihnen um einen gestandenen Golfer handelt. Über Partnertarife können Sie sich in vielen Clubs außerdem mit Gatten/Gattin anmelden.

Wie teuer das im Einzelfall ist, hängt stark von Club und der Nachfrage vor Ort ab, denn natürlich zahlen Sie Aufnahmegebühren und Jahresspielgebühren. Die gewisse Bindung an den Club ist dabei natürlich beabsichtigt. In anderen Clubs zahlen Sie weiterhin das Greenfee.
Die reguläre Mitgliedschaft lohnt sich für Sie vor allem dann, wenn Sie regelmäßig im selben Club golfen und auch schon Spaß am Spiel gefunden haben. In den meisten Clubs lohnt sich eine Vollmitgliedschaft erst ab 25 – 30 Runden pro Jahr. Spielen Sie nur selten und wollen Sie sich nicht an einen Club binden, dann ist eine ordentliche Mitgliedschaft nicht empfehlenswert für Sie.

Die Fernmitgliedschaft – das flexible Modell

Bei einer Fernmitgliedschaft verzichten Sie auf einen Heimatclub um die Ecke und zahlen überall Greenfee wenn Sie auf die Runde gehen. Allerdings zahlen Sie dafür auch nirgendwo die vollen Mitgliedsbeiträge. Stattdessen erwerben Sie mit einer Fernmitgliedschaft eine Mitgliedschaft in einem Golfclub, der Mitglied im DGV (Deutscher Golf Verband) ist. Damit können Sie gegen Greenfee auf die Runde gehen und auch an Turnieren teilnehmen, weil eine Handicapverwaltung enthalten ist.
Sie können bundesweit auf vielen hundert Plätzen gegen Greenfee spielen. Wenn Sie nur gelegentlich Golf spielen oder gerne auf verschiedenen Plätzen spielen, stimmt bei dieser Mitgliedschaft das Preis-Leistungs-Verhältnis. Fernmitglieder nennen sich häufig auch freie Golfer, weil sie nicht an einen festen Platz gebunden sind.
Ideal ist diese Form der Mitgliedschaft, wenn Sie viel auf Reisen sind, oder Golfplätze gerne im In- und Ausland entdecken möchten oder sich einfach noch nicht ganz sicher sind, wie ernst es Ihnen mit dem Golfsport ist.
Natürlich können Sie eine Fernmitgliedschaft über Angebote der Webseite Greenfeemitgliedschaft auch bequem von zuhause aus beantragen und finden dort online auch schnell den Überblick über die Jahresbeiträge. Diese Form der Mitgliedschaft liegt vor allem bei jüngeren Spielern voll im Trend, denn günstige Preise und viel Flexibilität machen diese Mitgliedschaft reizvoll.

Die Vereinigung clubfreier Golfspieler – kein Club, kein Problem

Die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) ist eine virtuelle Spielvereinigung mit eigener Handicapverwaltung. Hier wird statt des DGV-Ausweises ein analoger VcG-Ausweis vergeben, als Spieler haben Sie hier keinen Heimatclub.
Die VcG bietet auf ihrer Website einen Überblick über die verschiedenen Formen der Mitgliedschaft, wie auch bei der Fernmitgliedschaft steht hier vor allem die Flexibilität im Vordergrund. Insgesamt können Sie als VcG-Mitglied auf mehr als 1.000 Plätzen gegen Greenfee spielen, auch wenn die Clubs VcG-Spieler oft nicht gerne sehen und (gelegentlich)auch einen Aufschlag beim Greenfee verlangen.
Dabei ist es Ihnen schon untersagt, von einer ordentlichen Mitgliedschaft direkt in die VcG-Mitgliedschaft zu wechseln. Denn das Ziel der Vereinigung ist die dauerhafte Steigerung der Mitglieder beim DGV.
Für Einsteiger und ambitionierte Spieler, die lieber pro Runde zahlen, ist die VcG-Mitgliedschaftalso durchaus reizvoll, jedoch in der Regel teurer als eine Fernmitgliedschaft. Wollen Sie zunächst prüfen, ob Sie mit Ihrem VcG-Ausweis auch auf Plätzen in Ihrer Umgebung spielen können, so können Sie dies unter www.vcg.de/nc/golfplaetze nachschlagen.

Die Auslandsmitgliedschaft – am falschen Ende gespart?

Prinzipiell handelt es sich bei einer Auslandsmitgliedschaft um nichts Anderes als eine Fernmitgliedschaft mit einem ausländischen Heimatclub. Ihr großer Vorteil hierbei ist die Kostenersparnis, denn häufig sind ausländische Clubs deutlich günstiger als deutsche.
Eine Handicapverwaltung gibt es aber oftmals nicht oder aber Sie müssen Ihr Handicap mühsam beantragen. Da internationale Handicaps oft nicht in Deutschland abgerufen werden können, ist es schwierig an Turnieren teilzunehmen um sein Handicap zu verbessern.
Auch mit der Auslandsmitgliedschaft zahlen Sie auf deutschen Plätzen natürlich eine Greenfee in der Summe ist diese Form der Golfmitgliedschaft für hiesige Spieler also nur wenig empfehlenswert, selbst mit verlockend niedrigen Gebühren nicht.

Öffentliche Golfplätze – Spiel ohne Mitgliedschaft

Sind Sie noch gar nicht so weit, sich überhaupt mit einer Mitgliedschaft binden zu wollen, dann sollten Sie einen öffentlichen Golfplatz in Ihrer Nähe besuchen.
Auf öffentlichen Plätzen können Sie (gegen Spielgebühr) einfach ins Golfspiel herein schnuppern und das häufig sogar ohne Platzreife. Ob Sie ohne Platzreife auf dem Platz Ihrer Wahlspielberechtigt sind, sollten Sie aber für den Einzelfall prüfen.
Natürlich sind viele der 402 öffentlichen Plätze in Deutschland etwas kleiner als die Clubanlagen und nicht für Spiele über 18 Löcher ausgestattet. Dass Sie das als Anfänger aber vermutlich nicht stören wird, dürften Sie schnell selbst heraus finden.
Für Einsteiger sind öffentliche Golfplätze ein toller Weg in den Sport, denn hier benötigen Sie überhaupt keine Form der Mitgliedschaft und können den Golfsport erst einmal für sich entdecken.

Die Liebe zum Golfen entdecken

Ob Sie nun regelmäßig in Ihrem Heimatclub spielen wollen, gerne quer durch die Republik und das Ausland tingeln oder einfach nur einmal schauen möchten, was die Faszination Golf ausmacht: Fürchten Sie sich nicht vor hohen Clubgebühren. Golf ist ein Sport, den jedergenießen kann und jeder genießen soll und um dies für sich herauszufinden, haben Sie ganz verschiedene Mitgliedsoptionen.

Vergleichen Sie also in Ruhe Ihre Möglichkeiten und dann genießen Sie Ihr Golfspiel!

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